Am Sonntagmorgen trafen sich um 10 Uhr die 22 Teilnehmer der Pfadfinderstufe unter der Leitung von Christoph Schulte und Jens Fürstenberg zum Start in den Haik. Ein Ziel stand bis dato noch nicht fest, wurde aber nach einem kurzen Reisesegen und einer Einleitung schnell definiert: Es soll zum Speicherbecken nach Geeste gehen!
Doch bevor die Gruppe starten sollte, wurde zunächst ein Gruppenvorstand, der aus drei Personen besteht, gewählt. Dieser hatte zur Aufgabe, vorgeschlagene Ziele der Gruppe auf einen Nenner zu bringen und kleinere Konflikte zu lösen. Als dann auch der Kassenwart bestimmt war, der die finanziellen Mittel der Gruppe pflegte, konnte es endlich losgehen!
Nach einer Tour von ca. zwei Stunden, hatten wir das Ziel auch endlich erreicht und freulich erkannt, dass zufällig auch ein Flohmarkt stattfand. Nach ausgiebigem Baden und mehrmaligem Stöbern durch den Flohmarkt ging die Tour weiter. Es war mittlerweile 15:30 Uhr und somit noch genug Zeit, ein neues Ziel zu definieren: Der Saller See, der am nächsten Tag erreicht werden sollte. Schließlich erreichten wir Brögbern, wo wir freundlicherweise von einer netten Familie übernachten durften.
Frohen Mutes ging es nach einem kleinen Zwischenfall weiter mit dem Fahrrad in Richtung Saller See. Da wir unser Verbraucht hatten, mussten wir zunächst einkaufen. Wir ahnten dabei allerding noch nicht, dass unsere Reise dabei beträchtlich gestört wurde: Wir waren kurz vor Lengerich, als wir Zeugen eines Verkehrsunfalles wurden, der uns fast selbst erwischt hätte. Nachdem alles nötige geklärt war, ging es mit langsam sinkender Aufregung weiter in Richtung Saller See, den wir auch bald erreichten. Da auch für die nächste Nacht noch kein Schlafplatz feststand, wurde kurz telefoniert und wir konnten bei einer Großmutter eines Teilnehmers schlafen. Am Abend, wie auch während den Pausen, wurde viel gespielt, von Frisbee bis Fußball oder anderen Teamspielen war für jeden etwas dabei.Die Resonanz auf den Haik war auch in diesem Jahr wieder gut und so hoffen wir, auch in den nächsten Jahren wieder einen Haik anbieten zu dürfen. Zwar hatten wir auch diesmal wieder einige Pannen, doch Dank der handwerklichen Hände der Teilnehmer wurden diese schnell gelöst.